Zoe live

Alle wollen Zoe sehen

Klein und Gross wollen Zoe sehen. Sogar Bundesrat Ueli Maurer besucht die natürli-Milchkuh höchstpersönlich.

Vom 29.09. – 05.10. lieferte Kamerakuh Zoe Livebilder aus ihrem Leben. Zehntausende haben sich schon in den Livestream eingeschaltet. Und am Samstag, 30.09.2017 erhielt Zoe hohen Besuch: Bundesrat Ueli Maurer erwies ihr die Ehre.

Eine «lässige» Idee, schwärmt Ueli Maurer. Der Bundesrat ist am Samstagmittag, 30.09.2017 mit seinem Mountainbike in die Auen bei Gibswil gefahren, um der über Nacht berühmt gewordenen Zoe einen Besuch abzustatten.

Milchkuh Zoe ist mit einer Kamera ausgerüstet und zeigt der Welt das Leben aus ihrer eigenen Perspektive. Alles, was Zoe sieht, wird live ins Internet übertragen. «Die Aktion gibt authentische Einblicke ins Hofleben und führt uns allen vor Augen, wo unsere liebsten Nahrungsmittel herkommen», so Ueli Maurer weiter. Das sei eine innovative Art, um das schöne Schweizer Landleben bekannt zu machen.

40 000 Seitenaufrufe innert 24 Stunden

Das Projekt von natürli Zürioberland Regionalprodukte stösst auf riesiges Interesse. «Die Aktion geht durch die Decke», freut sich Regionalmanager Michael Dubach. Die Website «www.kuhkamera.ch» ist in den ersten 24 Stunden schon über 40’000 Mal aufgerufen worden. Die Zugriffe erfolgen aus dem In- und Ausland, ja sogar aus Australien. Und es werden stündlich mehr. «Zoe ist weltbekannt», lacht Dubach.

In den verschiedenen Foren wird eifrig diskutiert und kommentiert. So würdigt eine Viewerin die Aktion als «hochkarätiges Kunstprojekt», eine andere meint, der Zoe-Livestream sei «besser als das gesamte TV-Programm der letzten Jahre. «Wir sind überwältigt vom positiven Echo», so Dubach.

Technische Herausforderung

Die Aktion stellte in Bezug auf die Technik eine grosse Herausforderung dar. Wiederholt kam es zu temporären Ausfällen der Liveübertragung. Das ist zum einen der dürftigen Netzleistung in der Idylle des Auen-Gebiets zuzuschreiben, zum anderen aber auch der Lebhaftigkeit von Zoe selber. Zweimal hat sie die Kamera kaputt gemacht. Ein Techniker stand quasi rund um die Uhr im Einsatz. So waren die Probleme jeweils schnell behoben.

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